Schulschlussgottesdienst

Unter dem Motto „Brücken bauen“ feierten wir gemeinsam unseren feierlichen Schulschlusswortgottesdienst. Für die Idee und Abhaltung zeichnete unsere Religionslehrerin Heidrun Fichtinger verantwortlich, die sogar für jedes Kind einen kleine Regenbogenschmetterling“ gebastelt hatte, denn der Regenbogen war in einer Geschichte das Sinnbild für die Brücke zu einem anderen Menschen.

Hier die wunderschöne Geschichte zum Nachlesen:

„Du hast einen schönen Beruf“, sagte das Kind zum alten Brückenbauer, „es muss sehr schwer sein, Brücken zu bauen.“ „Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagte der alte Brückenbauer, „es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger“, sagte er, die baue ich in meinen Träumen.“ „Welche anderen Brücken?“, fragte das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob das Kind es verstehen würde. Dann sagte er: „Ich möchte eine Brücke bauen – von der Gegenwart in die Zukunft. Ich möchte eine Brücke bauen vom einen zum anderen Menschen, von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zur Freude. Ich möchte eine Brücke bauen von  der Zeit in die Ewigkeit, über alle Vergänglichkeit hinweg. Das wäre herrlich, wenn ich solche Brücken für alle Menschen bauen könnte, aber das ist nur ein Traum.

Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden. Doch spürte es, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil es ihm eine Freude machen wollte, sagte das Kind: ich schenke die meine Brücke. Und das Kind malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen.

 

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Datum: 28. Juni 2019